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Einwohner:
Im Mittelalter war die Einwohnerzahl Hinsbecks nicht oder nur wenig kleiner als die der Nachbarorte.
Hierzu ein Beispiel von 1369 über die steuerzahlenden Einwohner (dies waren in der Regel etwa zwei Drittel aller Bewohner):
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Ort
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Anzahl der Haushalte
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steuerzahlend
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gesamt
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Einwohner
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Venlo
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153
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ca. 230
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ca. 1850
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Viersen
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145
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ca. 220
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ca. 1750
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Grefrath
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99
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ca. 150
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ca. 1200
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Wankum
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71
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ca. 105
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ca. 850
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Lobberich
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68
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ca. 100
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ca. 820
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Hinsbeck
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58
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ca. 90
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ca. 700
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Leuth
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21
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ca. 30
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ca. 250
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Herongen
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9
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ca. 15
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ca. 110
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nach den mittelalterlichen Pestwellen, die auch in Hinsbeck viele Opfer forderten, erholte sich der Ort nur langsam, erst um 1500 hatte man wieder etwa 650 Einwohner. In den folgenden Jahrzehnten muß das Dorf stark gewachsen sein, denn für 1667 sind ca. 1100 Einwohner, um 1700 ca. 1500 Einwohner verzeichnet zuzüglich einer unbekannten Kinderzahl (man kann von 100-150 Kindern ausgehen).
Bis 1813 war die Einwohnerzahl auf 2643 gewachsen, hiervon lebten 806 (30%) im Bruch, im Dorf 783 (30%), im Glabbach 603 (23%) und im Hübeck 451 (17%).
1895 hatte Hinsbeck erstmals über 3000 Einwohner (3070), jedoch war die Steigerung in diesen und den folgenden Jahren bis zum 2. Weltkrieg deutlich niedriger als in den umliegen-den Orten mit Industrie. 1964 erreichte man mit 4020 Einwohnern die nächste „Schallmauer“, bei der Verschmelzung mit den Nachbargemeinden zur Stadt Nettetal im Jahre 1970 hatte Hinsbeck 4405 Einwohner.
Heute sind für Hinsbeck 5072 Einwohner verzeichnet.
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