Willkommen in Hinsbeck
Ihr Erholungsort im Internet

Hinsbecker Heide

In der Hinsbecker Heide liegt kiesiger Sand über schluffigen, miozänen Meeressanden, die an einigen Hängen sichtbar werden, so am Galgenberg und am Hangmoor. Bevor der Mensch Äcker und Wiesen anlegte, waren alle Flächen um Hinsbeck mit Wäldern bedeckt. Auf den heutigen Äckern standen Buchenwälder, auf den Höhen standen Buchen-Eichenwälder. heide1.jpgEine Karte von 1812 zeigt, daß damals weniger Wald um Hinsbeck vorhanden war als heute. Die größten heute bewaldeten Flächen sind als Heiden dargestellt. Die Gründe für die Entwaldung lagen in der damaligen Waldweide. Die Wälder waren meist Gemeinbesitz eines Dorfes für Holzentnahme, Laub schneiden usw. Die größte Waldverwüstung bewirkte allerdings die Nutzung als Waldweide, Rinder, Schafe und Ziegen wurden vom Dorfhirten zur Weidung in den Wald getrieben. Hierdurch entstand eine Auslese zugunsten der Arten, die das Vieh nicht gerne fraß wie Wacholder und Ginster. Bäume konnten dadurch nicht nachwachsen, nach und nach verschwanden die Wälder, zum Schluß blieb nur Heideland.
Nach dem Wiener Kongreß 1815 wurden die Rheinlande preußisch. Forstbeamte aus Brandenburg und anderen östlichen Provinzen fanden hier den gleichen Sand wie zu Hause und pflanzten Kiefern an. Das kienreiche Holz eignete sich gut für Stempel in den Kohlegruben des Ruhrgebietes.  Nach dem 2. Weltkrieg waren die Wälder wiederum  stark dezimiert. Die folgenden Aufforstungen in der Hauptsache mit schnellwachsenden Baumarten wie der Kiefer bilden noch heute einen großen Teil der Hinsbecker Heide.

 
 

 

Fenster Schliessen